Neubau eines Hospizes in Witten

 

Nach dem Abriss des Pfarrgemeindehauses wurde in einem geschützten Innenhof an der Hauptstraße der Wittener Innenstadt ein Hospiz errichtet. Das Umfeld ist durch eine mehrgeschossige Blockrandbebauung geprägt. Geschützt durch die umliegende Bebauung, stadt- und verkehrsnah entsteht so ein „Dorf in der Stadt“. Die vier klar ablesbaren, eingeschossigen Baukörper gruppieren sich um einen Innenhof, diesem wird der Raum der Stille als besonderer Baukörper eingestellt. Das geneigte Dach ist steiler ausgeführt, und betont die Besonderheit des Raumes. Auf der West- und Südseite liegen zehn Gästezimmer. Jedem Zimmer ist ein kleiner Schlafraum für Angehörige zugeordnet. Prägendes Material ist das Backsteinmauerwerk, das dem Hospiz ein besonderes, dem Ort angemessenes und vertrautes Erscheinungsbild verleiht. Durch die großzügig verglasten Flure, wirkt das Material bis in den Innenraum. Helle Farben, Holz-Aluminium-Fenster sowie großformatige Bilder verleihen dem Gebäude eine wohnliche Atmosphäre.