St. Marien Hospital Eickel - Neubau des Westfl├╝gels

 

Nach Abriss eines eingeschossigen Anbaus sollte das St. Marien Hospital in Herne-Eickel erweitert werden. Der neue Baukörper greift die Geschossigkeit und die großzügigen Raumhöhen des Bestandes auf. Die klare Grundrissstruktur mit einer Doppelfluranlage schafft deutlich ablesbare und überschaubare Bereiche. Helle Flure und sorgfältig gestaltete Räume bieten eine hohe Aufenthaltsqualität, mit speziell auf die Nutzung abgestimmten Einbaumöbeln. Topografisch bedingt liegen im Untergeschoss der Nordseite natürlich belichtete Therapieräume, denen eine Terrasse zu vorgelagert ist. Die in Backsteinmauerwerk ausgeführte Fassade greift die Materialität der gegenüberliegenden Kirche St. Marien auf und schlägt so eine Brücke zwischen alt und neu. Bodentiefe Fenster in einem regelmäßigen Raster gliedern die Fassade; die Anbindung an den bestehenden Bau erfolgt über eine gläserne Fuge.