Neubau für die Forensik, Bezirksklinikum Ansbach (2004 – 2008 / 2010 – 2013)

Die Krankenhausanlage des Bezirksklinikums Ansbach ist in Pavillonbauweise erstellt und intensiv durchgrünt. Die Neubauten Haus 16 und 17 für die Forensik stehen wie die übrigen Bauten als Solitäre in der Parkanlage. Die überwiegend linear von Südwest nach Nordost gerichteten Bauten im Umfeld haben Gebäudehöhen von zwei bis drei Geschossen. Die dreigeschossigen linearen Häuser 16 und 17 nehmen die vorhandene städtebauliche Ordnung auf und stärken sie. Transparenz, Offenheit, Ein- und Durchblick prägen die Gebäude trotz der Anforderungen des Maßregelvollzugs. Der vertikale Aufbau ermöglicht eine nachvollziehbare Teilung in Allgemein- und Wohnbereich. In den kompakten Baukörpern ordnen sich die von allen Patienten genutzten Therapiebereiche und die Pflegegruppen übereinander an. Damit ist der „Wohnbereich“ in sich ruhend und gleichzeitig nach außen gesichert sowie die Beschäftigungstherapie mit Freiraumbezug geländegleich angeordnet.